WohnGesund – baubiologische Beratung & Expertise – BauBiologie WAGNER
Radon – radioaktives Edelgas
eine unsichtbare Gefahr?
Radon-Schutz für Ihr Zuhause – Messung & Beratung im Raum Rhein-Main & Hunsrück.
Was ist Radon?
Radon ist ein radioaktives Edelgas. Man kann es nicht riechen, nicht sehen & nicht schmecken. Das Gas bildet sich beim natürlichen Zerfallsprozess von Uran im Untergrund & dringt durch minimale Undichtigkeiten in der Bodenplatte oder im Mauerwerk in das Gebäudeinnere ein. Medizinisch gilt das Inhalieren dieser radioaktiven Teilchen inzwischen als die wahrscheinlich zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.
Wir folgen konsequent dem Prinzip der Vorsorge & legen gemäß SBM (Standard der baubiologischen Messtechnik) wesentlich sensiblere Maßstäbe an als allgemein üblich. Unser Bestreben ist es, potenzielle Belastungsquellen einzugrenzen & fundierte Lösungen zu entwickeln, um Ihren Wohnraum – & ganz besonders Ihren Schlafraum – (wieder) in einen Ort wahrer Regeneration zu verwandeln.
Unbemerktes Risiko
Das Tückische an Radon:
UNSICHTBAR – GERUCHLOS – GESCHMACKLOS
Was uns von anderen abhebt
Unsere Untersuchungen basieren auf fundierter Expertise als Baubiologe (IBN – Institut für Baubiologie & Nachhaltigkeit).
Wir nutzen moderne Messtechnik & spezialisierte Labore, um Klarheit über das Ausmaß der Belastungen zu schaffen.
Gesundheitsgefahren durch Radon
Alles Panikmache?
Radon ist kein Gerücht, sondern ein reales Risiko. Die Daten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) belegen die Notwendigkeit der Vorsorge!
Radon in Zahlen
➔ Ca. 1.900-2.800 Todesfälle pro Jahr: In Deutschland ist Radon sehr wahrscheinlich die Ursache für ca. 5-6 % aller Lungenkrebstoten.
➔ Platz 2 der Ursachen: Direkt nach dem Rauchen ist Radon das wahrscheinlich größte Risiko für die Lunge.
➔Der 16 %-Faktor: Statistisch steigt Ihr Erkrankungsrisiko mit jeder Erhöhung um 100 Bq/m³ in der Raumluft um ca. 16 %.
➔Null-Schwellenwert-Prinzip: Es gibt keine Dosis, die „garantiert“ harmlos ist. Das Risiko beginnt beim ersten Becquerel.
Video des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Quelle: https://www.bfs.de/SharedDocs/Videos/BfS/DE/ion-radon.html?nn=11047462 oder https://www.youtube.com/watch?v=Emj6uGfmadw
Radon selbst atmen wir meist einfach wieder aus – die eigentliche Gefahr sind seine radioaktiven Zerfallsprodukte (Polonium, Wismut & Blei), die wiederum weiter zerfallen. Diese setzen sich über feinste Staubteilchen dauerhaft in der Lunge fest. Dort attackiert ihre aggressive Strahlung direkt das Erbgut der Zellen & kann so schleichend Lungenkrebs verursachen.
Mehr Informationen zum Thema Radon beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).
Messmethoden
Dem Radon auf die Spur
Um ein klares Bild der Radonbelastung zu erhalten, nutzen wir zwei komplementäre Verfahren. Nur die Kombination aus Langzeitwert & Echtzeit-Analyse ermöglicht eine fundierte Sanierungsplanung.
Direkt anzeigende Messgeräte (Aktiv-Messung)
Elektronische Sensoren ermöglichen uns eine kurzfristige Momentaufnahme. Schon nach einer Stunde haben wir ein Messergebnis, anhand dessen wir entscheiden können, ob eine weitere Langzeitmessung anzuraten ist.
➔ Vorteil: Ideal zur schnellen Erstorientierung
Passivsammler (Kernspurdetektoren)
Dies ist die Standardmethode zur Ermittlung des Jahresmittelwerts. Kleine Expositionsdosen werden über 3 bis 12 Monate in den Haupträumen platziert. Sie benötigen keinen Strom & zeichnen die Alpha-Einschläge kontinuierlich auf.
➔ Liefert den belastbaren Durchschnittswert.
Wichtig: Die Kombination macht den Unterschied
Beide Verfahren schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern liefern im Zusammenspiel die besten Ergebnisse.
Stellen wir beispielsweise ein direktanzeigendes Messgerät für einige Tage auf, können Sie sofort sehen, wie sich Wetterumschwünge oder Ihr Lüftungsverhalten auf die Konzentration auswirken. Die Daten der Passivsammler hingegen liefern zuverlässig den Durchschnittswert eines ganzen Jahres & bilden damit die Basis für langfristige Entscheidungen.
FAQs


