WohnGesund – baubiologische Beratung & Expertise – BauBiologie WAGNER

Radon – radioaktives Edelgas
eine unsichtbare Gefahr?

SCHNELLE HILFE BEI Radonverdacht

Radon-Schutz für Ihr Zuhause – Messung & Beratung im Raum Rhein-Main & Hunsrück.

Was ist Radon?

Radon ist ein radioaktives Edelgas. Man kann es nicht riechen, nicht sehen & nicht schmecken. Das Gas bildet sich beim natürlichen Zerfallsprozess von Uran im Untergrund & dringt durch minimale Undichtigkeiten in der Bodenplatte oder im Mauerwerk in das Gebäudeinnere ein. Medizinisch gilt das Inhalieren dieser radioaktiven Teilchen inzwischen als die wahrscheinlich zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Wir folgen konsequent dem Prinzip der Vorsorge & legen gemäß SBM (Standard der baubiologischen Messtechnik) wesentlich sensiblere Maßstäbe an als allgemein üblich. Unser Bestreben ist es, potenzielle Belastungsquellen einzugrenzen & fundierte Lösungen zu entwickeln, um Ihren Wohnraum – & ganz besonders Ihren Schlafraum – (wieder) in einen Ort wahrer Regeneration zu verwandeln.

Unbemerktes Risiko

Das Tückische an Radon:
UNSICHTBAR – GERUCHLOS – GESCHMACKLOS

Unbemerktes Risiko

Das Tückische an Radon:
UNSICHTBAR – GERUCHLOS – GESCHMACKLOS

Was uns von anderen abhebt

Unsere Untersuchungen basieren auf fundierter Expertise als Baubiologe (IBN – Institut für Baubiologie & Nachhaltigkeit).

Wir nutzen moderne Messtechnik & spezialisierte Labore, um Klarheit über das Ausmaß der Belastungen zu schaffen.

Neutrale Ursachenforschung ohne Sanierungsvertrieb.
Wir müssen von & für niemanden etwas verkaufen.

Schadstoffe vermeiden finden & unkontrollierte Verbreitung verhindern.

Präzise Probenahme nach baubiologischem Standard & Auswertung durch Fachlabore.

Baubiologische Beratung, nicht nur ein nackter Laborbericht.

Radonkarte

Obwohl die Karten eine wertvolle Basis bieten, handelt es sich um statistische Modellierungen & keine flächendeckende Messung. Das BfS stellt hierzu klar:

„Da nicht jeder Quadratmeter in Deutschland auf seinen Radon-Gehalt und seine Gasdurchlässigkeit hin vermessen werden kann, hat das BfS eine Methode entwickelt, mit der die Radon-Aktivitäts-Konzentration im Boden für ganz Deutschland abgeschätzt werden kann.“

https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/boden.html

Das bedeutet für die Praxis: Die Karten zeigen wichtige Tendenzen & Wahrscheinlichkeiten auf, liefern jedoch keine physikalisch gemessene Realität für Ihr spezifisches Grundstück.

Die Karten dienen der großflächigen Vorsorgeplanung, können jedoch keine Vor-Ort-Analyse ersetzen. Das BfS betont hierzu:

„Wie hoch die Radon-Konzentration in einem Gebäude an einem bestimmten Ort tatsächlich ist, lässt sich aus der Karte nicht ablesen. Aussagen zu einzelnen Gebäuden oder Grundstücken können daraus nicht abgeleitet werden […]. Dies kann nur eine Messung ermitteln.“

https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/boden.html

Lokale Faktoren wie die exakte Bodenbeschaffenheit unter Ihrem Haus & die individuelle Dichtigkeit Ihres Fundaments variieren stark. Absolute Sicherheit über die tatsächliche Belastung Ihrer Atemluft gewinnen wir daher ausschließlich durch eine gezielte Messung.

Gesundheitsgefahren durch Radon

Alles Panikmache?

Radon ist kein Gerücht, sondern ein reales Risiko. Die Daten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) belegen die Notwendigkeit der Vorsorge!

Radon in Zahlen
Ca. 1.900-2.800 Todesfälle pro Jahr: In Deutschland ist Radon sehr wahrscheinlich die Ursache für ca. 5-6 % aller Lungenkrebstoten.
Platz 2 der Ursachen: Direkt nach dem Rauchen ist Radon das wahrscheinlich größte Risiko für die Lunge.
Der 16 %-Faktor: Statistisch steigt Ihr Erkrankungsrisiko mit jeder Erhöhung um 100 Bq/m³ in der Raumluft um ca. 16 %.
Null-Schwellenwert-Prinzip: Es gibt keine Dosis, die „garantiert“ harmlos ist. Das Risiko beginnt beim ersten Becquerel.

Video des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Quelle: https://www.bfs.de/SharedDocs/Videos/BfS/DE/ion-radon.html?nn=11047462 oder https://www.youtube.com/watch?v=Emj6uGfmadw

Radon selbst atmen wir meist einfach wieder aus – die eigentliche Gefahr sind seine radioaktiven Zerfallsprodukte (Polonium, Wismut & Blei), die wiederum weiter zerfallen. Diese setzen sich über feinste Staubteilchen dauerhaft in der Lunge fest. Dort attackiert ihre aggressive Strahlung direkt das Erbgut der Zellen & kann so schleichend Lungenkrebs verursachen.

Mehr Informationen zum Thema Radon beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Radonkarte

Obwohl die Karten eine wertvolle Basis bieten, handelt es sich um statistische Modellierungen & keine flächendeckende Messung. Das BfS stellt hierzu klar:

„Da nicht jeder Quadratmeter in Deutschland auf seinen Radon-Gehalt und seine Gasdurchlässigkeit hin vermessen werden kann, hat das BfS eine Methode entwickelt, mit der die Radon-Aktivitäts-Konzentration im Boden für ganz Deutschland abgeschätzt werden kann.“

https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/boden.html

Das bedeutet für die Praxis: Die Karten zeigen wichtige Tendenzen & Wahrscheinlichkeiten auf, liefern jedoch keine physikalisch gemessene Realität für Ihr spezifisches Grundstück.

Die Karten dienen der großflächigen Vorsorgeplanung, können jedoch keine Vor-Ort-Analyse ersetzen. Das BfS betont hierzu:

„Wie hoch die Radon-Konzentration in einem Gebäude an einem bestimmten Ort tatsächlich ist, lässt sich aus der Karte nicht ablesen. Aussagen zu einzelnen Gebäuden oder Grundstücken können daraus nicht abgeleitet werden […]. Dies kann nur eine Messung ermitteln.“

https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/boden.html

Lokale Faktoren wie die exakte Bodenbeschaffenheit unter Ihrem Haus & die individuelle Dichtigkeit Ihres Fundaments variieren stark. Absolute Sicherheit über die tatsächliche Belastung Ihrer Atemluft gewinnen wir daher ausschließlich durch eine gezielte Messung.

Messmethoden

Dem Radon auf die Spur

Um ein klares Bild der Radonbelastung zu erhalten, nutzen wir zwei komplementäre Verfahren. Nur die Kombination aus Langzeitwert & Echtzeit-Analyse ermöglicht eine fundierte Sanierungsplanung.

Direkt anzeigende Messgeräte (Aktiv-Messung)
Elektronische Sensoren ermöglichen uns eine kurzfristige Momentaufnahme. Schon nach einer Stunde haben wir ein Messergebnis, anhand dessen wir entscheiden können, ob eine weitere Langzeitmessung anzuraten ist.
Vorteil: Ideal zur schnellen Erstorientierung

Passivsammler (Kernspurdetektoren)
Dies ist die Standardmethode zur Ermittlung des Jahresmittelwerts. Kleine Expositionsdosen werden über 3 bis 12 Monate in den Haupträumen platziert. Sie benötigen keinen Strom & zeichnen die Alpha-Einschläge kontinuierlich auf.
Liefert den belastbaren Durchschnittswert.

Wichtig: Die Kombination macht den Unterschied
Beide Verfahren schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern liefern im Zusammenspiel die besten Ergebnisse.
Stellen wir beispielsweise ein direktanzeigendes Messgerät für einige Tage auf, können Sie sofort sehen, wie sich Wetterumschwünge oder Ihr Lüftungsverhalten auf die Konzentration auswirken. Die Daten der Passivsammler hingegen liefern zuverlässig den Durchschnittswert eines ganzen Jahres & bilden damit die Basis für langfristige Entscheidungen.

Grenz- & Richtwerte:
Ein kritischer Vergleich

Der gesetzliche Referenzwert (300 Bq/m3) Nach dem Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) gilt in Deutschland ein Referenzwert von 300 Bq/m³ im Jahresmittel.

Wichtig: Dies ist kein „Grenzwert“ im klassischen Sinne, sondern ein Wert, ab dem Maßnahmen zur Senkung der Konzentration ergriffen werden sollten.
Weitere Informationen finden beim BfS.

Zur Einordung: Das BfS betont ebenfalls, dass es keinen gesundheitlich völlig „ungefährlichen“ Wert gibt. Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht sich rein rechnerisch gesehen je 100 Bq/m³ um ca. 16%.
Bei 300 Bq/m³ also um 48% gegenüber einer Null-Belastung!

Naturgemäß streben wir in der Baubiologie deutlich geringere Werte an (Vorsorgegedanke)!

Unauffällig: < 30 Bq/m³ (Zielwert für gesundes Wohnen)
Schwach auffällig: 30 – 60 Bq/m³
Stark auffällig: 60 – 200 Bq/m³
Extrem auffällig: > 200 Bq/m³

Da das Risiko für Zellschäden statistisch bereits bei geringen Konzentrationen beginnt, wird aus baubiologischer Sicht bereits ab einem Wert von 30 Bq/m³ empfohlen, die Situation genau zu beobachten & nach Möglichkeit Optimierungen am Gebäude oder Lüftungsverhalten vorzunehmen.

Grenz- & Richtwerte:
Ein kritischer Vergleich

Der gesetzliche Referenzwert (300 Bq/m3) Nach dem Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) gilt in Deutschland ein Referenzwert von 300 Bq/m³ im Jahresmittel.

Wichtig: Dies ist kein „Grenzwert“ im klassischen Sinne, sondern ein Wert, ab dem Maßnahmen zur Senkung der Konzentration ergriffen werden sollten.
Weitere Informationen finden beim BfS.

Zur Einordung: Das BfS betont ebenfalls, dass es keinen gesundheitlich völlig „ungefährlichen“ Wert gibt. Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht sich rein rechnerisch gesehen je 100 Bq/m³ um ca. 16%.
Bei 300 Bq/m³ also um 48% gegenüber einer Null-Belastung!

Naturgemäß streben wir in der Baubiologie deutlich geringere Werte an (Vorsorgegedanke)!

Unauffällig: < 30 Bq/m³ (Zielwert für gesundes Wohnen)
Schwach auffällig: 30 – 60 Bq/m³
Stark auffällig: 60 – 200 Bq/m³
Extrem auffällig: > 200 Bq/m³

Da das Risiko für Zellschäden statistisch bereits bei geringen Konzentrationen beginnt, wird aus baubiologischer Sicht bereits ab einem Wert von 30 Bq/m³ empfohlen, die Situation genau zu beobachten & nach Möglichkeit Optimierungen am Gebäude oder Lüftungsverhalten vorzunehmen.

FAQs

In vielen Fällen erzielen bereits einfache Maßnahmen wie ein optimiertes Lüftungskonzept (besonders im Keller) & das Abdichten von sichtbaren Rissen oder Rohrführungen eine deutliche Senkung der Radon-Konzentration.

Nein, das ist eher selten anzuraten. Ein erhöhter Wert ist zunächst ein Hinweis auf Handlungsbedarf, kein Grund zur Panik. Oft führen gezielte, kleinere Eingriffe zum Erfolg. Eine fachliche Einschätzung der Eintrittspfade ist hierbei wichtiger als sofortige Großprojekte.

Für die erste Orientierung ist eine professionelle Beratung/Messung der erste Schritt. Anhand der Messdaten können wir dann weitere Schritte aufzeigen.